Wichtiger Hinweis:
Rein optische Bestimmungshilfe – KEINE Verzehrfreigabe!
Bestimmung per Internet ist niemals 100% sicher.
Verzehr nur nach Prüfung durch einen Sachverständigen
vor Ort.
Mitglieder haben an dieser Stelle die Möglichkeit
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Wissenswertes
Auch dieser Lacktrichterling ist ein guter Speisepilz; er kommt jedoch nicht ganz so häufig vor wie der bekannte Rötliche Lacktrichterling.
Zweifarbigkeit: Seinen Namen verdankt er dem deutlichen Kontrast zwischen dem bräunlichen Hut und den lila-violetten Lamellen. Im Gegensatz zum Violetten Lacktrichterling, der komplett lila ist, behält dieser Pilz seine zweifarbige Optik bei. [cite: 2025-12-31]
Besonderheit (Fleischfresser): Wissenschaftliche Studien haben gezeigt, dass dieser Pilz „fleischfressende“ Eigenschaften besitzt. Er kann Springschwänze (winzige Bodeninsekten) töten und den Stickstoff aus deren Körpern aufnehmen, um sein Wachstum zu fördern.
Mykorrhiza: Er ist ein wichtiger Partner für viele Nadel- und Laubbaume und wird im Forstbereich oft zur Mykorrhizierung von Jungbäumen eingesetzt.
Stielbasis: Ein sicheres Bestimmungsmerkmal ist das lilafarbene Myzel an der Stielbasis, das man beim vorsichtigen Herausnehmen aus dem Boden erkennen kann.
Nahansicht. Die Hutoberfläche zeigt sich insbesondere zur Mitte hin leicht feinschuppig. Markig ist die lilane Stielbasis (wichtigstes Erkennungzeichen!).
Ansicht von schräg oben. Die insgesamt bräunliche Hutoberfläche ist meist (wenn überhaupt) nur schwach bis undeutlich gerieft.
Blick auf ein liegendes Exemplar. Der Stiel erscheint insgesamt ähnlich den Hutfarben und ist längsfaserig. Meist ist er auch etwas verdreht. Besonders die lilane Stielbasis ist zu beachten.
Blick auf die Hutunterseite. Die Lamellen sind gerade angewachsen bis leicht herablaufend und haben besonders im Alter meist einen lila Reflex.
Wichtiger
Hinweis: Diese Seite dient nur als Hilfe zur
Pilzbestimmung. Beachten Sie bitte, dass man anhand von
Bildern fast keinen Pilz sicher bestimmen kann. Diese
Seite kann also lediglich als Hilfe dienen. Trotz größtmöglicher
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Ansicht von schräg oben auf weitgehend ausgewachsene Exemplare. Der Hut ist ausgebreitet und mittig sogar etwas vertieft.
Blick auf ein liegendes Exemplar. Der rotbraune Stiel ist deutlich verdreht.
Blick auf die Hutunterseite. Die entfernt stehenden Lamellen sind am Stiel angewachsen und haben einen Lachsschimmer. Am Stiel kann man noch sehr gut die weißliche Überfaserung erkennen.
Blick von oben. Die orangebraune Hutoberfläche ist etwas feinschuppig. Der Hutrand kann wie hier eine leichte Riefung zeigen.
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