Wichtiger Hinweis:
Rein optische Bestimmungshilfe – KEINE Verzehrfreigabe!
Bestimmung per Internet ist niemals 100% sicher.
Verzehr nur nach Prüfung durch einen Sachverständigen
vor Ort.
2
cm - 6 cm
breit; leuchtend goldgelb, z. T. rußbräunliche Farbtöne; jung kegelig-glockig, danach ausgebreitet bis abgeflacht, manchmal gebuckelt, Oberfläche leicht hygrophan, feinsamtig, leicht radialstreifig, Rand feucht schwach gerieft
Hutunterseite:
Lamellen abgerundet, frei, leicht gedrängt, jung blass cremefarben, im Alter rosa, Schneiden weiß bewimpert
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Wissenswertes
Sein leuchtend gelber bis goldgelber Hut erinnert an die Mähne eines Löwen und macht ihn zu einem der auffälligsten Holzbewohner im Sommer und Herbst. Die Hutoberfläche ist nicht glatt, sondern fein samtig oder filzig-schuppig, was ihm ein edles, mattes Aussehen verleiht. Wie alle Dachpilze hat auch dieser „freie Lamellen“, was bedeutet, dass die Lamellen den Stiel nicht berühren. Dies ist ein wichtiges Bestimmungsmerkmal, um ihn von gelben Ritterlingen oder Seitlingen zu unterscheiden. Ein faszinierender Kontrast entsteht bei der Reife: Die anfangs weißlichen Lamellen verfärben sich durch das reifende Sporenpulver rosa bis lachsfarben. r wächst als Zersetzer (Saprobiont) auf morschen Stämmen und Ästen von Laubbäumen, bevorzugt an Buche oder Eiche, und ist ein Indikator für wertvolles Totholz im Wald. Er gilt zwar als essbar, wird aber allgemein als minderwertig oder nicht schmackhaft eingestuft. Aufgrund seiner Seltenheit sollte er ohnehin lieber im Wald stehen gelassen und nur fotografiert werden.
Ansicht von schräg oben auf ein leider etwas ausgetrocknetes Exemplar. Der Hut ist hier etwas gebuckelt und der gesamte Fruchtkörper zeigt sich in gelblichen Farbtönen.
Blick auf die Hutunterseite. Wie bereits erwähnt ist dieses Exemplar ziemlich vertrocknet. Die Lamellen zeigen jedoch deutlich rosane Farbtöne und sind nicht am Stiel angewachsen.
Blick auf ein liegendes Exemplar. Deutlich zu erkennen ist die etwas verdickte, weißfilzige Stielbasis.
Blick auf ein liegendes Exemplar. Die leicht gedrängten Lamellen sind abgerundet und nicht am Stiel angewachsen.
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Ansicht von leicht schräg oben. Diese Exemplare haben fleischfarbene bis bräunliche Farbtöne. Die Hutränder beginnen sich bereits zu wellen. Auch der Stiel zeigt sich hier in ähnlichen Farbtönen.
Blick auf ein liegendes Exemplar. Auffallend ist der scharfe Hutrand. Der Stiel ist meist in Hutfarbe.
Blick auf die Hutunterseite. Die weißlichen Lamellen stehen sehr dicht und sind gedrängt. Sie sind etwas am Stiel ausgebuchtet angewachsen. Zwischenlamellen sind vorhanden.
Ansicht auf ein liegendes Exemplar. Auffällig ist der ausgeblasste (hygrophane) Hut, der hier praktisch sogar weiß ist.
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