Wichtiger Hinweis:
Rein optische Bestimmungshilfe – KEINE Verzehrfreigabe!
Bestimmung per Internet ist niemals 100% sicher.
Verzehr nur nach Prüfung durch einen Sachverständigen
vor Ort.
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Wissenswertes
Sein markantestes Merkmal ist der penetrante, oft als unangenehm empfundene Geruch nach feuchter Erde, Kellerstaub oder alten Kartoffelkellern.
Er besitzt eine auffällige, weißliche Velumzone am Stiel, die wie ein heller Gürtel wirkt und einen scharfen Kontrast zum fuchsbraunen Untergrund bildet.
Im Gegensatz zu vielen anderen Pilzen stehen seine kräftigen, braunen Lamellen außergewöhnlich weit auseinander, was ihm ein sehr charakteristisches Profil verleiht.
Dieser Pilz ist ein Mykorrhizapartner von Laubbäumen wie Eichen oder Buchen und wird bevorzugt auf kalkhaltigen Böden in der Laubstreu gefunden.
Obwohl der Pilz theoretisch verzehrt werden kann, gilt er aufgrund seines unappetitlichen Geruchs und des faden Geschmacks als nicht schmackhaft.
Da er zur Gattung der Schleierlinge gehört – die auch tödlich giftige Arten umfasst – und er selbst kaum kulinarischen Wert besitzt, wird er in der Fachliteratur oft als speisewertlos oder ungenießbar eingestuft.
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Ansicht von leicht schräg oben auf mehrere Exemplare. Die Hüte zeigen sich in gelblichen bis ockerlichen Farbtönen. Die Stiele zeigen häufig einen bläulichen bis violettlichen Schimmer.
Blick auf die Hutunterseite. Die dicht stehenden, ausgebuchtet angewachsenen Lamellen sind anfangs violettlich, später graubräunlich. Die Lamellenschneiden sind etwas kantig-wellig und heller.
Blick auf ein liegendes Exemplar. Die Stielbasis ist beim Buchenklumpuß (wie der Name schon sagt) markant "aufgeblasen".
Ansicht auf ein liegendes Exemplar. Typisch für den Buchen-Klumpfuß sind die auffälligen (fast haarigen) Velumresten an Stiel und Hutunterseite, die vom Sporenpulver meist rostfarben verfärbt sind.
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