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Orangeseitling

(Phyllotopsis nidulans)

📖 Lamellenpilze
📷 Pilzbilder

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Speisewert: ungenießbarungenießbar
Wachstumszeit / Monate:
Ja
Fe
Ap
Ma
Ju
Ju
Au
Se
Ok
No
De
✨ Wissenswertes

Der Orangenseitling (Phyllotopsis nidulans) bildet 2–8 cm breite, muschel- oder fächerförmige Fruchtkörper aus. Die Oberfläche ist auffällig leuchtend orange und dicht filzig-behaart. Die Lamellen auf der Unterseite sind ebenfalls kräftig orange gefärbt und laufen fächerförmig zum Anwachspunkt hin zusammen. Ein Stiel fehlt meist vollständig.

🍄 Kulinarik: Ungenießbar
Der Pilz ist ungenießbar. Er besitzt eine sehr zähe, lederartige Konsistenz und verströmt im Alter einen äußerst unangenehmen, kohlartigen oder fäulnisartigen Geruch. Auch geschmacklich ist er mild bis unangenehm muffig.
🍂 Ökologie & Erscheinen:
Ein Saprobiont an totem Nadelholz (meist Fichte), seltener an Laubholz (Buche, Birke). Er besiedelt liegende Stämme und Stümpfe und verursacht eine Weißfäule. Er ist ein typischer Winterpilz. Erscheinungszeit: September bis März.
🔬 Bestimmungs-Tipp: Behaarung & Geruch
Achten Sie auf die stark striegelig-filzige Hutoberfläche und die leuchtend orange Farbe, die auch bei den Lamellen vorhanden ist. Der oft penetrante Geruch nach verrottendem Kohl ist bei reiferen Exemplaren ein sehr verlässliches Merkmal zur Abgrenzung von Speiseseitlingen.
📜 Steckbrief
Wiss. Begriff:
Phyllotopsis nidulans
Weitere Bezeichnungen:
Orangen-Seitling, Gemeiner Orangeseitling, Orangenseitling, Orange-Seitling
Hutbeschreibung (ggf. Fruchtkörperbeschreibung):
2.0 cm - 8.0 cm breit; blassgelb, orangegelb, orange; muschel- bis nierenförmig, 2-5 cm abstehend, meist seitlich am Substrat angewachsen, seltener rusupinat am Scheitel angewachsen, Oberfläche striegelig-samtig, Rand lange eingerollt, filzig und dadurch heller erscheinend
Fruchtschicht (Lamellen/Poren):
orange bis ockerbraun und ziemlich gedrängt
Stiel Beschreibung:
max. Stielgröße 0.0 cm, max. Stielbreite 0.0 cm; fehlend, bestenfalls kurzstielig angewachsen
Fleisch:
gelblich, dünn, elastisch
Geruch:
unangenehm, kohlartig
Geschmack:
unangenehm, muffig
Sporen:
weiß bis fleischrosa, zylindrisch-nierenförmig, glatt, hyalin
Boden:
Holz
Begleitpflanze:
keine Angabe
Vorkommen / Fundorte:
Laubholz Nadelholz an / auf Baumstümpfen auf Laubholzresten
🔍 Wichtigste Bestimmungsmerkmale
  • Hut: Muschelförmig bis fächerartig, ca. 2–8 cm; Oberfläche leuchtend orange bis ockergelb, fein filzig behaart.
  • Lamellen: Dichtstehend, vom Hutrand zum Anwachspunkt verlaufend, leuchtend orangefarben.
  • Stiel: Fehlend (sitzend, seitlich angewachsen).
🔍 Wichtigste Bestimmungsmerkmale
BESTIMMUNGSTIPP: Der Orangenseitling ist durch seine leuchtend orange, muschelförmige und filzige Hutoberfläche unverkennbar. Er wächst meist in Gruppen, oft ziegelartig übereinander an totem Laub- und Nadelholz. Ein markantes Merkmal ist der oft unangenehme, rettich- bis kohlartige Geruch.
EXTERNER MEDIENINHALT
Bestimmungs-Video: Orangenseitling (YouTube)
Hinweis: Dieses Video stammt von einem Drittanbieter auf YouTube und ist kein Angebot von Mushroom-Toxin.de.
Doppelgänger:

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Speisewert:

Sammler-Berichte

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