Ansicht von leicht schräg oben. Der meist orangerote bis braunrote Hut sowie der kräftige, weiße Stiel mit schwarzen Punkten sind gute Bestimmungsmerkmale des Pilzes (außer mit anderen Arten von Rotkappen dürfte er wohl kaum zu verwechseln sein).
Ansicht von oben auf die Hutoberfläche. Die Hutform ist erst halbkugelig und dann polsterförmig. Trocken wirkt die Hutoberfläche etwas filzig (und feucht etwas schmierig).
Blick auf die Hutunterseite. Die Röhren sind bereits jung schmutzig weißlich und gehen ins Grauliche. Die Röhren sind um den Stiel (insbesondere in einem etwas älteren Zustand) deutlich niedergedrückt (das lässt sich auf diesem Foto leider nicht so gut erkennen).
Die Birkenrotkappe (Leccinum versipelle) ist ein stattlicher Röhrling mit einem 5–20 cm breiten, fuchsorangen bis ziegelroten Hut, dessen Rand oft leicht übersteht. Der Stiel ist kräftig und mit auffälligen, von Beginn an schwarzen Schüppchen besetzt. Das Fleisch ist fest und weiß, läuft aber bei Verletzung über Grau-Violett nach Schwarz an.
🍄 Kulinarik: Hervorragender Speisepilz (Gegart!) Besitzt ein festes Fleisch und mild-nussiges Aroma. Wichtig: Muss mindestens 15–20 Minuten durcherhitzt werden, da sie roh giftig ist. Das Fleisch verfärbt sich beim Garen komplett schwarz, was den Speisewert nicht mindert.
🍂 Ökologie & Erscheinen: Strenger Mykorrhizapartner der Birke (Betula). Bevorzugt saure Böden in Mooren, Heiden und lichten Wäldern. Erscheint von Juni bis November. In Deutschland besonders geschützt (Sammeln nur in geringen Mengen).
Achten Sie auf die Stielschüppchen: Diese sind bei der Birkenrotkappe schon jung schwarz. Die starke Schwarzfärbung des Fleisches im Anschnitt unterscheidet sie von vielen anderen Raufußröhrlingen.
5.0 cm - 20.0 cm breit; braunrot, orangegelb, ockergelb; erst halbkugelig, dann breit polsterförmig, dickfleischig, Oberfläche filzig, trocken matt, feucht schmierig, Huthaut leicht überstehend
Fruchtschicht (Lamellen/Poren):
Röhren bis 3 cm lang, um den Stiel herum niedergedrückt, leicht ablösbar, alt schwammig, jung schmutzig weißlich, später graulich
Stiel Beschreibung:
max. Stielgröße 15.0 cm, max. Stielbreite 4.0 cm; jung bauchig, später zylindrisch-keulig, weißlich, mit abstehenden, schwärzlichen Schuppen bedeckt, auf Druck grünblau verfärbend
Fleisch:
weiß, fest, im Hut bald weich, im Schnitt schwach blauend oder rötend, beim Kochen schwärzend
Geruch:
angenehm
Geschmack:
mild
Sporen:
olivbraun, elliptisch, glatt, mit Tropfen
Boden:
saurer Boden
Begleitpflanze:
Heidelbeere, Preiselbeere, Gräser, Moose
Vorkommen / Fundorte:
unter BirkenLaubwaldMischwald
🔍 Wichtigste Bestimmungsmerkmale
✔Hut: 5–20 cm; hellorange bis gelborange; Oberfläche feinfilzig-matt, bei Nässe leicht schmierig; Huthaut am Rand deutlich überstehend.
✔Röhren: Weißlich bis grauweißlich, im Alter schmutzig grau; auf Druck oder bei Verletzung dunkler fleckend; leicht vom Hutfleisch ablösbar.
✔Stiel: Weißliche Grundfarbe, bedeckt mit auffälligen, schwarzen Schüppchen (Raufüße); schlank bis bauchig; ohne Ring.
🔍 Wichtigste Bestimmungsmerkmale
VERFÄRBUNG & SCHÜPPCHEN:
Das Fleisch ist weiß und verfärbt sich im Schnitt erst violett-grau und schließlich fast schwarz. Ein wichtiges Merkmal zur Abgrenzung von anderen Rotkappen sind die bereits jung tiefschwarzen Stielschüppchen und das Vorkommen ausschließlich bei Birken. Die Stielbasis zeigt oft türkisblaue Flecken.
Sammler-Berichte
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