Der Graue Wulstling ist ein kräftiger Pilz, der in unseren Wäldern weit verbreitet ist. Sein Hut ist graubraun gefärbt und mit flachen, unregelmäßigen, grauen Velumresten bedeckt, die bei starkem Regen abgewaschen werden können. Ein wichtiges Merkmal ist der große, weiße Ring, der auf der Oberseite deutlich gerieft ist. Die Stielbasis ist rübenartig verdickt, besitzt aber keine häutige Scheide. Sein Geruch wird oft als rettichartig oder leicht muffig beschrieben.
🍳 Vorbereitung & Verwendung:
Der Graue Wulstling ist essbar, gilt jedoch als minderwertiger Speisepilz. Er sollte nur nach vollständigem Durchgaren verzehrt werden. Aufgrund seines eher erdigen Geschmacks wird er meist nur in Mischpilzpfannen verwendet. Wegen der Verwechslungsgefahr mit Giftpilzen ist beim Sammeln höchste Sorgfalt geboten.
🍲 Zubereitungstipp:
Da das Aroma des Grauen Wulstlings nicht besonders ausgeprägt ist, empfiehlt es sich, ihn mit aromatischeren Pilzen zu kombinieren. Vor der Zubereitung sollten die grauen Velumreste auf dem Hut unter fließendem Wasser abgewaschen oder die Huthaut abgezogen werden, um einen möglichst sauberen Geschmack zu erzielen.
⚠ LEBENSGEFAHR: Verwechslung mit Pantherpilz!
Der Graue Wulstling sieht dem stark giftigen Pantherpilz sehr ähnlich. Prüfen Sie immer zwei Merkmale: 1. Der Ring muss beim Grauen Wulstling gerieft sein (beim Pantherpilz glatt). 2. Die Stielbasis beim Grauen Wulstling ist rübenartig ohne Rand, beim Pantherpilz hat sie eine abgesetzte Knolle mit "Bergsteigersöckchen". Zudem rötet er im Gegensatz zum Perlpilz niemals an Madengängen oder Druckstellen.
Sammler-Berichte
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