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Flaschenbovist
(Lycoperdon perlatum)


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Kategorie/Art:
Boviste

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Wertigkeit:
jung essbar
Hut (ggf. Fruchtkörper):
2 cm - 5 cm breit; Oberfläche jung weiß, später bräunlich ; birnenförmig, keulig, mit zugespitzem Kopfteil, 2-3 mm langen weißen bis blassgrauen Stacheln, die von kleinen Warzen umgeben sind. Zum Stielteil werden die Stacheln kleiner und weniger, sie sind leicht abwischbar, im Alter fallen sie ab und lassen vieleckige Netzzeichnungen zurück
Hutunterseite:
keine Angabe
Stiel:
max. Stielgröße 8 cm, max. Stielbreite 5 cm; keine Angabe
Fleisch:
erst weiß, dann gilbend, alt olivbraun und stäubend
Sporenpulver / mikr. Eigenschaften:
olivbraun, rund, feinwarzig [Bild]
typ. Begleitpflanze:
Schlüsselflechte
Geruch:
angenehm
Geschmack:
mild
bevorzugter Boden:
keine Angabe
Wachstumsgebiete / Vorkommen:
Gärten , Nadelwald , Laubwald , Laubholz
Wachstum:
Juni , Juli , August , September , Oktober


Flaschenbovist1

Userbewertung:

Anzahl bisherige Mitglieder-Votes:17x

Erscheinungsf. (2.71)
Ergiebigkeit Sterne (2.59)
Vorkommen Sterne (3.41)
Geschmack Sterne (2.12)
Verwendbarkeit Sterne (2.71)

Gesamtwert: Sterne (2.71)
(Punkte)


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Der Flaschenbovist ist in Europa weit verbreitet und passt sich flexibel seinem Lebensraum an. Er und seine Verwandten werden heute zu den Hutpilzen unter der Ordnung der Blätterpilze gezählt; auch wenn keine Lamellen ausgebildet werden. Auf dieser Seite führen wir den Pilz aber weiter unter der Rubrik Boviste.

 

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Flaschenbovist1
Ein alter Flaschenbovist. Durch die obige Öffnung sind die Sporen, die im Bauch gebildet wurden, bereits ausgetreten.
Flaschenbovist2
Ansicht von schräg oben auf ein junges Exemplar. Deutlich zu erkennen sind die weißen, z. T. schwach grauen Stacheln.
Flaschenbovist3
Ansicht von schräg oben auf ein Exemplar mittleren Alters. Die Form ist birnenförmig. Der Fruchtkörper ist bis auf einige Stacheln weiß.
Flaschenbovist4
Ansicht auf einen liegenden Flaschenbovist. Zum Stiel bzw. zur Basis werden die Stacheln sichtbar kleiner und auch weniger.
 

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Wichtiger Hinweis:
Diese Seite dient nur als Hilfe zur Pilzbestimmung. Beachten Sie bitte, dass man anhand von Bildern fast keinen Pilz sicher bestimmen kann. Diese Seite kann also lediglich als Hilfe dienen. Trotz größtmöglicher Sorgfalt waren hier Menschen am Werk, denen auch mal ein Fehler unterlaufen sein kann. Rechtsansprüche aufgrund Fehlbestimmungen, die im Zusammenhang mit dieser Seite stehen sind aus diesem Grund ausgeschlossen.

doppelgänger

Birnen-Stäubling (jung essbar)
Birnen-Stäubling4
Ansicht von schräg oben. Hier hat man jetzt mal einen guten Überblick, in welchen Massen der Pilz z. T. auftritt.
Birnen-Stäubling2
Ansicht von vorne. Auch wenn dieses Bild leider nicht sehr scharf ist, kann man trotzdem das runde Kopfteil des Pilzes, das stielartig übergeht, gut erkennen.
Birnen-Stäubling3
Ansicht von vorne. In dieser Nahansicht lässt sich relativ gut die feinwarzige Außenhaut bzw. Außenhülle erkennen. Daneben kann man die hier olivbraune Sporenmasse bei einigen Exemplaren gut erkennen.
Birnen-Stäubling1
Ansicht von vorne. Ganze Kolonien besiedeln die toten Baumstämme. Diese Exemplare haben bereits ihre Reife erreicht; die Außenhaut ist bereits aufgeplatzt, so dass die Sporen verteilt werden können.

Brauner Stäubling (jung essbar)
Brauner Stäubling4
Ansicht von oben auf einen Braunen Stäubling. Dieses Exemplar befindet sich in einem mittleren Alterstadium.
Brauner Stäubling3
Nahansicht auf die Oberfläche des Braunen Stäublings. Gut zu erkennen sind die relativ langen, gebogenen Stacheln.
Brauner Stäubling2
Ansicht von oben auf ein liegendes Exemplar. Man erkennt, dass das Kopfteil breiter ist als die Basis. Zudem ist die Basis etwas heller.
Brauner Stäubling1
Ansicht von schräg oben. Von der Form her ähnelt der Braune Stäubling dem Flaschenbovist bzw. Flaschen-Stäubling; jedoch ist der Braune Stäubling dunkler bzw. brauner als der Flaschenbovist.

Stinkender Stäubling (jung essbar)
Stinkender Stäubling1
Frontalansicht auf ein junges Exemplar. Erkennbar ist die stachelige Oberfläche sowie eine große Ähnlichkeit zum Flaschenbovist.
Stinkender Stäubling2
Ansicht von oben auf ein altes Exemplar. Die Stacheln hinterlassen beim Stinkenden Stäubling beim Abfallen kein Netzmuster.
Stinkender Stäubling3
Nahansicht. Die Fruchtkörperform des Stinkenden Bovistes ist kreisel- bis kartoffelförmig.
Stinkender Stäubling4
Blick auf ein durchgeschnittenes Exemplar. Auch hier ist die Innenmasse zuerst weiß und relativ fest. Die Stacheln sind insbesondere zu den Enden hin schwärzlich gefärbt.

Wiesen-Stäubling (jung essbar)
Wiesen-Stäubling1
Frontalansicht. Der Fruchtkörper ist noch weiß und die Außenseite ist stachelig.
Wiesen-Stäubling2
Frontalansicht. Die Fruchtkörper zeigen sich deutlich flachgedrückter und rundlicher als die meist deutlich flaschenförmigen Flaschenstäublinge.
Wiesen-Stäubling3
Ansicht auf ein liegendes Exemplar. Die Erscheinungsform ist hier kreiselförmig. Ein Stiel im eigentlichen Sinne ist nicht vorhanden.
Wiesen-Stäubling4
Nahansicht von oben. Durch die Öffnung verbreitet dieser Pilz seine Sporen.

Igelstäubling (jung essbar)
Igelstäubling1
Nahansicht auf ein schon etwas älteres Exemplar. Markant sind die Stacheln, die tatsächlich ziemlich stark an die Stacheln eines Igels erinnern.
Igelstäubling2
Nahansicht auf einen Igelstäubling im jungen bis mittleren Altersstadium. Die Außenhülle hat hier noch eine weißliche bis hellbräunliche Färbung.
Igelstäubling3
Ansicht von schräg oben auf ein sehr junges Exemplar. Man erkennt, dass die Stacheln schon sehr früh bräunlich gefärbt sind.
Igelstäubling4
Ansicht von schräg oben auf ein älteres Exemplar. Die Außenhülle hat sich bereits geöffnet, so dass wie bei Bovisten bzw. Stäublingen üblich die Sporen austreten können.

Hasenbovist (jung essbar)
Hasenbovist1
Ansicht von leicht schräg oben auf zwei Exemplare. Der Fruchtkörper ist in diesem Altersstadium noch durchgängig weiß.
Hasenbovist2
Blick auf ein liegendes Exemplar. Die Basis ist faltig zusammengezogen.
Hasenbovist3
Ansicht von oben. Die Oberfläche ist mit pyramidenförmigen Stacheln besetzt.
Hasenbovist4
Blick auf ein altes Exemplar. Die Fruchtkörper werden in diesem Stadium bräunlich bis grau-bräunlich.

Beutel-Stäubling (jung essbar)
Beutel-Stäubling1
Ansicht von schräg oben auf mehrere Exemplare. Die Fruchtkörper sind grauweißlich und ähneln den Flaschenstäublingen; sind jedoch deutlich größer.
Beutel-Stäubling2
Ansicht von schräg oben auf junge Exemplare. Beutelstäublinge wachsen meist direkt auf dem Erdboden; können aber wie hier auch auf verrottenden Holz vorkommen. Besonders im Jungzustand können sie Flaschenstäublingen sehr ähnlich sein; eine Verwechslung ist jedoch unkritisch.
Beutel-Stäubling3
Nahansicht auf ein ausgewachsenes Exemplar (rechts). Deutlich erkennbar sind die Stacheln auf der Oberfläche des Fruchtkörpers. Ausgewachsen unterscheidet sich der Beutel-Stäubling dann doch ziemlich deutlich vom meist wesentlich kleineren Flaschenstäubling (Form und Größe).
Beutel-Stäubling4
Ansicht von schräg oben. Charakteristisch für den Beutelstäubling ist die deutliche Gliederung von Stiel- und Kopfteil.


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Symbolerklärungen

Legende
=
jung essbar  
=
ungenießbar
=
essbar  
=
schwach giftig
=
bedingt essbar  
=
giftig
=
unbedeutend  
=
tödlich giftig

 

 

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