Wichtiger
Hinweis:
Rein optische Bestimmungshilfe – KEINE
Verzehrfreigabe! Bestimmung per Internet ist
niemals 100% sicher. Verzehr nur nach Prüfung
durch einen Sachverständigen vor Ort.
0
cm - 0
cm breit; anfangs fast weißlich, dann blass fleischfarben bis ockergelblich, zuletzt ledergelb, trocken fast bräunlich; 4-10 cm hoch, stark verzweigt, mit abgeflachten, becherartig vertieften, krönchenartigen Spitzen, Äste sehr eng und aufrecht stehend, Basis strunkartig miteinander verklebt
Hutunterseite:
keine Hutunterseite vorhanden
Stiel:
max. Stielgröße 10
cm, max. Stielbreite 0.5
cm; kein wirklicher Stiel vorhanden, die einzelnen Äste sind strunkartig an der Basis zusammengewachsen bzw. verklebt
Fleisch:
weißlich bis gelblich, elastisch, beim Reiben bräunend
Sporenpulver
/ mikr. Eigenschaften:
weiß (Massensporenfarbe), unter dem Mikroskop durchsichtig (hyalin); Größe: 3,5–5,0 x 2,5–3,5 µm (Q-Wert: ca. 1,3–1,6), ellipsoid bis rundlich, fein warzig ornamentiert, dünnwandig, amyloid; Keimporus: kein Keimporus vorhanden; Chemische Reaktionen: in Melzers Reagenz amyloid, KOH-Reaktion negativ.
typ.
Begleitpflanze:
keine Angabe
Geruch:
streng würzig
Geschmack:
mild bis bitterlich, später brennend scharf
bevorzugter
Boden:
morschiges Holz
Wachstumsgebiete
/ Vorkommen:
Laubholz ,
Nadelholz ,
an / auf Baumstümpfen ,
auf Laubholzresten
Wachstum:
Juli ,
August ,
September ,
Juni
Werbung:
💡 Wissenswertes & Tipps
Die Becherkoralle bildet bis zu 10 cm hohe, korallenartig verzweigte Fruchtkörper aus. Die Farbe variiert von weißlich über cremefarben bis hin zu blass ocker- oder ledergelb. Das markanteste Kennzeichen sind die becherförmig vertieften Astenden (quirlständige Verzweigung), die wie kleine Kronen wirken. Das Fleisch ist zäh, elastisch und weißlich. Ein weiteres wichtiges Kennzeichen ist der Geschmack: Nach längerem Kauen entwickelt der Pilz eine leicht pfefferig-schärfliche Note, oft begleitet von einer schwachen Bitterkeit. Sie war der Pilz des Jahres 2015.
🍃 Pilz des Jahres 2015:
Die Becherkoralle wurde von der Deutschen Gesellschaft für Mykologie (DGfM) zum Pilz des Jahres 2015 gekürt. Damit sollte auf diesen bemerkenswerten holzbewohnenden Korallenpilz und seine ökologische Bedeutung in naturnahen Wäldern aufmerksam gemacht werden. Weitere offizielle Informationen zu allen Pilzen des Jahres finden Sie direkt auf mushroom-toxin.de.
🍳 Verwendung: Kein Speisepilz (ungenießbar)
Die Becherkoralle ist aufgrund ihrer zähen Konsistenz, des geringen Werts und des teils scharf-bitteren Geschmacks kulinarisch bedeutungslos und gilt in der modernen Literatur als ungenießbar bzw. kein Speisepilz. Zudem sollte diese ökologisch wertvolle Art an ihren Totholz-Standorten geschont werden. In der Fachliteratur wird er teilweise als bedingt essbar angegeben; allerdings wird auch von Magen-Darm-Beschwerden berichtet. Ein Verzehr kann daher nicht empfohlen werden. Wer dennoch probieren möchte, muss diesen Pilz unbedingt gut erhitzen.
🍂 Ökologie & Standort:
Sie wächst als Saprobiont an tote(m) Laub- und Nadelholz (z. B. an verrottenden Stämmen, Stümpfen oder Ästen von Laubhölzern wie Pappel, Weide, Buche sowie seltener auch an Nadelholz wie Kiefer). Sie bevorzugt feuchte Standorte und erscheint von Frühsommer bis Herbst.
🔬 Bestimmungs-Tipp: Kronenartige Spitzen & Holzsubstrat
Achten Sie auf die Astenden: Wenn diese wie kleine Becher oder Kronen aussehen, ist es eine Becherkoralle. Zudem wächst sie strikt auf Holz, während die meisten ähnlich aussehenden Bodenkorallen (Ramaria-Arten) auf dem Erdboden wurzeln.
Wichtiger
Hinweis: Diese Seite dient nur als Hilfe
zur Pilzbestimmung. Beachten Sie bitte, dass man
anhand von Bildern fast keinen Pilz sicher bestimmen
kann. Diese Seite kann also lediglich als Hilfe
dienen. Trotz größtmöglicher Sorgfalt
waren hier Menschen am Werk, denen auch mal ein
Fehler unterlaufen sein kann. Rechtsansprüche
aufgrund Fehlbestimmungen, die im Zusammenhang mit
dieser Seite stehen sind aus diesem Grund ausgeschlossen.
Frontalansicht auf einen weitgehend ausgewachsenen Fruchtkörper. Die zahlreichen Verästelungen sind aufrecht stehend und eng. Die Koralle ist einfarbig.
Nachaufnahme einer Flattrigen Koralle. Auffallend ist, wie dichtstehend die einzelnen Verästelungen sind.
Ansicht von schräg oben. Man erkennt, dass die meisten Enden zwei bis drei Spitzen haben.
Ansicht auf mehrere Exemplare. Typisch für die Flattrige Fichtenkoralle ist, dass sie meist zu mehreren Exemplaren anzutreffen ist.
Geben Sie hier anderen Pilzsammlern Tipps, wie Sie
wann und wo diesen Pilz finden können. Somit unterstützen
Sie andere Pilzarten zu finden, die Sie bisher noch nicht gefunden
haben.