☣ Achtung: Giftverdacht!
Viele Arten der Gattung Samthäubchen (Conocybe) enthalten hochwirksame Gifte wie Phallotoxine (bekannt vom Knollenblätterpilz) oder halluzinogene Stoffe. Da die Unterscheidung der Arten extrem schwierig ist, sollten alle Samthäubchen grundsätzlich als giftig betrachtet werden.
🔬 Mikroskopie-Hinweis
Eine sichere Bestimmung des Sienablättrigen Samthäubchens ist meist nur mikroskopisch möglich. Wichtige Merkmale sind die Form der Basidien und die Abmessungen der Sporen. Für den Laien besteht eine hohe Verwechslungsgefahr mit anderen kleinen braunen Pilzen, einschließlich giftiger Häublinge.
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Sienablättriges Samthäubchen
(Conocybe sienophylla)




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Kategorie/Art:
Lamellenpilze

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Wertigkeit:
giftig
Hut (ggf. Fruchtkörper):
1 cm - 3 cm breit; honigocker bis rötlich ocker, blassocker; glockig-gewölbt, Oberfläche hygrophan, Mitte dunkler, jung und feucht bis zu zwei Dritteln durchscheinend gerieft
Hutunterseite:
Lamellen am Stiel angeheftet, mit Zwischenlamellen, etwas entfernt stehend, hellockerlich bis zimtbraun
Stiel:
max. Stielgröße 10 cm, max. Stielbreite 0.3 cm; zylindrisch, sehr zerbrechlich, alt hohl, z. T. etwas längsstreifig, rehbraun, Spitze heller bis weißlich, zur Basis hin dunkler und striegelig
Fleisch:
dünn und brüchig, blassbräunlich
Sporenpulver / mikr. Eigenschaften:
elliptisch, glatt, rostbraun [Bild]
typ. Begleitpflanze:
Wald-Veilchen, Brennnesseln
Geruch:
unbedeutend
Geschmack:
unbedeutend
bevorzugter Boden:
Gras/Wiese
Wachstumsgebiete / Vorkommen:
Laubwald , Nadelwald , Mischwald , Wiese / grasige Plätze , Waldwiesen
Wachstum:
Mai , Juni , Juli , August , September , Oktober

Sienablättriges Samthäubchen1

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Wissenswertes
Das Sienablättrige Samthäubchen ist ein kleiner, zerbrechlicher Pilz mit einem kegeligen bis glockigen Hut, der im Alter flacher wird. Seine Farbe erinnert an die Erdfarbe Siena – ein warmes Ocker- bis Rostbraun. Die Lamellen sind anfangs hell und verfärben sich mit der Sporenreife zimt- bis rostbraun. Als saprobiontischer Pilz ernährt er sich von totem organischem Material und ist häufig auf gedüngten Wiesen, in Gärten oder an Wegrändern zu finden.
☣ Achtung: Giftverdacht!
Viele Arten der Gattung Samthäubchen (Conocybe) enthalten hochwirksame Gifte wie Phallotoxine (bekannt vom Knollenblätterpilz) oder halluzinogene Stoffe. Da die Unterscheidung der Arten extrem schwierig ist, sollten alle Samthäubchen grundsätzlich als giftig betrachtet werden.
🔬 Mikroskopie-Hinweis
Eine sichere Bestimmung des Sienablättrigen Samthäubchens ist meist nur mikroskopisch möglich. Wichtige Merkmale sind die Form der Basidien und die Abmessungen der Sporen. Für den Laien besteht eine hohe Verwechslungsgefahr mit anderen kleinen braunen Pilzen, einschließlich giftiger Häublinge.

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Sienablättriges Samthäubchen1
Blick von oben. Die honigockerne Hutoberfläche zeigt sich (insbesondere feucht) etwas gerieft.
Sienablättriges Samthäubchen2
Frontalansicht. Der Stiel zeigt sich etwas längsstreifig und wird zur Basis hin etwas dunkler.
Sienablättriges Samthäubchen4
Blick auf ein liegendes Exemplar. Hier lässt sich sowohl die dunklere Stielbasis als auch die Hutriefung gut erkennen.
Sienablättriges Samthäubchen4
Blick auf die Hutunterseite. Die ockerlichen Lamellen stehen nicht sehr gedrängt und sind am Stiel angeheftet.
 

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Wichtiger Hinweis:
Diese Seite dient nur als Hilfe zur Pilzbestimmung. Beachten Sie bitte, dass man anhand von Bildern fast keinen Pilz sicher bestimmen kann. Diese Seite kann also lediglich als Hilfe dienen. Trotz größtmöglicher Sorgfalt waren hier Menschen am Werk, denen auch mal ein Fehler unterlaufen sein kann. Rechtsansprüche aufgrund Fehlbestimmungen, die im Zusammenhang mit dieser Seite stehen sind aus diesem Grund ausgeschlossen.

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Flaumhaariges Samthäubchen (ungenießbar)
Flaumhaariges Samthäubchen1
Ansicht von leicht schräg oben. Der gesamte Pilz erscheint in gelbichen bis orangebräunlichen Farbtönen. Die flaumige Behaarung kann man hier besonders gut am Stiel erkennen.
Flaumhaariges Samthäubchen2
Ansicht von oben. Die Hutoberfläche zeigt sich gerieft.
Flaumhaariges Samthäubchen3
Blick auf die Hutunterseite. Auch am Stiel lässt sich eine feine Riefung erkennen. Die Lamellen sind leicht bis mäßig gedrängt.
Flaumhaariges Samthäubchen4
Blick auf ein liegendes Exemplar. Besonders im unteren Stielbereich zeigt sich eine bräunliche Färbung.

Gerieftes Samthäubchen (ungenießbar)
Gerieftes Samthäubchen1
Ansicht von schräg oben. Der Hut zeigt sich kegelig-glockig und ist beigebräunlich.
Gerieftes Samthäubchen2
Blick auf ein liegendes Exemplar. Der Stiel ist sehr brüchig und längsstreifig. Die Spitze ist weißlich bepudert.
Gerieftes Samthäubchen3
Ansicht auf ein liegendes Exemplar. Die am Stiel angehefteten Lamellen sind ockerbräunlich.
Gerieftes Samthäubchen4
Blick auf ein liegendes Exemplar. Die Stielbasis ist deutlich dunkler und hat ein ganz kleines Knöllchen.


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Symbolerklärungen

Legende
=
jung essbar  
=
ungenießbar
=
essbar  
=
schwach giftig
=
bedingt essbar  
=
giftig
=
unbedeutend  
=
tödlich giftig

 

 

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