☣ Achtung: Giftverdacht!
Viele Arten der Gattung Samthäubchen (Conocybe) enthalten hochwirksame Gifte wie Phallotoxine (bekannt vom Knollenblätterpilz) oder halluzinogene Stoffe. Da die Unterscheidung der Arten extrem schwierig ist, sollten alle Samthäubchen grundsätzlich als giftig betrachtet werden.
🔬 Mikroskopie-Hinweis
Eine sichere Bestimmung des Sienablättrigen Samthäubchens ist meist nur mikroskopisch möglich. Wichtige Merkmale sind die Form der Basidien und die Abmessungen der Sporen. Für den Laien besteht eine hohe Verwechslungsgefahr mit anderen kleinen braunen Pilzen, einschließlich giftiger Häublinge.
Wichtiger Hinweis:
Rein optische Bestimmungshilfe – KEINE Verzehrfreigabe!
Bestimmung per Internet ist niemals 100% sicher.
Verzehr nur nach Prüfung durch einen Sachverständigen
vor Ort.
1
cm - 3 cm
breit; honigocker bis rötlich ocker, blassocker; glockig-gewölbt, Oberfläche hygrophan, Mitte dunkler, jung und feucht bis zu zwei Dritteln durchscheinend gerieft
Hutunterseite:
Lamellen am Stiel angeheftet, mit Zwischenlamellen, etwas entfernt stehend, hellockerlich bis zimtbraun
Stiel:
max. Stielgröße 10
cm, max. Stielbreite 0.3
cm; zylindrisch, sehr zerbrechlich, alt hohl, z. T. etwas längsstreifig, rehbraun, Spitze heller bis weißlich, zur Basis hin dunkler und striegelig
Das Sienablättrige Samthäubchen ist ein kleiner, zerbrechlicher Pilz mit einem kegeligen bis glockigen Hut, der im Alter flacher wird. Seine Farbe erinnert an die Erdfarbe Siena – ein warmes Ocker- bis Rostbraun. Die Lamellen sind anfangs hell und verfärben sich mit der Sporenreife zimt- bis rostbraun. Als saprobiontischer Pilz ernährt er sich von totem organischem Material und ist häufig auf gedüngten Wiesen, in Gärten oder an Wegrändern zu finden.
☣ Achtung: Giftverdacht!
Viele Arten der Gattung Samthäubchen (Conocybe) enthalten hochwirksame Gifte wie Phallotoxine (bekannt vom Knollenblätterpilz) oder halluzinogene Stoffe. Da die Unterscheidung der Arten extrem schwierig ist, sollten alle Samthäubchen grundsätzlich als giftig betrachtet werden.
🔬 Mikroskopie-Hinweis
Eine sichere Bestimmung des Sienablättrigen Samthäubchens ist meist nur mikroskopisch möglich. Wichtige Merkmale sind die Form der Basidien und die Abmessungen der Sporen. Für den Laien besteht eine hohe Verwechslungsgefahr mit anderen kleinen braunen Pilzen, einschließlich giftiger Häublinge.
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Hinweis: Diese Seite dient nur als Hilfe zur
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Bildern fast keinen Pilz sicher bestimmen kann. Diese
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Ansicht von leicht schräg oben. Der gesamte Pilz erscheint in gelbichen bis orangebräunlichen Farbtönen. Die flaumige Behaarung kann man hier besonders gut am Stiel erkennen.
Ansicht von oben. Die Hutoberfläche zeigt sich gerieft.
Blick auf die Hutunterseite. Auch am Stiel lässt sich eine feine Riefung erkennen. Die Lamellen sind leicht bis mäßig gedrängt.
Blick auf ein liegendes Exemplar. Besonders im unteren Stielbereich zeigt sich eine bräunliche Färbung.
Ansicht von schräg oben. Der Hut zeigt sich kegelig-glockig und ist beigebräunlich.
Blick auf ein liegendes Exemplar. Der Stiel ist sehr brüchig und längsstreifig. Die Spitze ist weißlich bepudert.
Ansicht auf ein liegendes Exemplar. Die am Stiel angehefteten Lamellen sind ockerbräunlich.
Blick auf ein liegendes Exemplar. Die Stielbasis ist deutlich dunkler und hat ein ganz kleines Knöllchen.
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