Wichtiger Hinweis:
Rein optische Bestimmungshilfe – KEINE Verzehrfreigabe!
Bestimmung per Internet ist niemals 100% sicher.
Verzehr nur nach Prüfung durch einen Sachverständigen
vor Ort.
3
cm - 15 cm
breit; jung weißlich, im Alter grau-schwarz; erst gewölbt, dann verflachend, meist unregelmäßig gebogen, Oberfläche feucht klebrig, Rand lange nach unten gebogen, scharf, alt gekerbt und eingerissen
Hutunterseite:
Lamellen am Stiel breit angewachsen, evtl. leicht herablaufend, dick, wachsartig, entfernt stehend, z. T. gegabelt, am Grund oft aderig verbunden, zuerst weiß, dann graulich
Stiel:
max. Stielgröße 8
cm, max. Stielbreite 3
cm; häufig verbogen, fest, voll, zuerst weiß, später grau, Spitze etwas schuppig, z. T. auch etwas büschelig wachsend
Fleisch:
weiß, fest, unter der Huthaut auch graulich
Sporenpulver
/ mikr. Eigenschaften:
hyalin, elliptisch, glatt, teilweise mit Tropfen
typ.
Begleitpflanze:
keine Angabe
Geruch:
unbedeutend
Geschmack:
unbedeutend
bevorzugter
Boden:
sandiger Boden
Wachstumsgebiete
/ Vorkommen:
Laubwald ,
Nadelwald ,
Mischwald ,
unter Buchen ,
unter Kastanien ,
unter Eichen ,
unter Fichten ,
Bergwälder ,
unter Weißtannen ,
Sandböden
Mitglieder haben an dieser Stelle die Möglichkeit
Pilzrezepte zu diesem Pilz einzusehen oder einzutragen.
Wissenswertes
Der März-Schneckling (Hygrophorus marzuolus) ist ein ausgezeichneter Speisepilz, der jedoch aufgrund seiner Seltenheit in Deutschland streng geschützt ist und daher geschont werden sollte. Er ist ein typischer Vorfrühlingspilz, der oft unmittelbar nach der Schneeschmelze (meist von März bis April) erscheint – eine Zeit, in der es kaum andere Speisepilze gibt. Der Pilz ist extrem schwer zu finden, da er oft tief im Boden sitzt und vollständig von Laub oder Nadelstreu bedeckt ist (sogenannte „Buckel“ im Wald-Boden). Charakteristisch ist sein dickfleischiger, grauer bis fast schwarzer Hut und die weißlichen bis hellgrauen, wachsartigen Lamellen, die am Stiel herablaufen. Er kommt sowohl im Nadelwald bei Tannen und Fichten als auch im Laubwald bei Buchen vor.
Wichtiger
Hinweis: Diese Seite dient nur als Hilfe zur
Pilzbestimmung. Beachten Sie bitte, dass man anhand von
Bildern fast keinen Pilz sicher bestimmen kann. Diese
Seite kann also lediglich als Hilfe dienen. Trotz größtmöglicher
Sorgfalt waren hier Menschen am Werk, denen auch mal ein
Fehler unterlaufen sein kann. Rechtsansprüche aufgrund
Fehlbestimmungen, die im Zusammenhang mit dieser Seite
stehen sind aus diesem Grund ausgeschlossen.
Ansicht von schräg oben. Die Hüte sind z. T. gebuckelt (links) oder niedergedrückt (mitte/rechts) und häufig wellig verbogen.
Ansicht von schräg oben. Die Hutoberflächen zeigen sich in graubraunen, schwarzbraunen bis rußbraunen Farbtönen. Des Weiteren sind sie eingewachsen radialfaserig.
Blick auf ein liegendes Exemplar. Die schmutzig weißlichen Lamellen sind entfernt stehend, dick und laufen am Stiel herab. Der Stiel zeigt sich faserig bis schuppig.
Blick auf ein liegendes Exemplar. Die Hutmitte ist dunkler und geht fast ins Schwärzliche; der Stiel ist deutlich heller als der Hut gefärbt.
Geben Sie hier anderen Pilzsammlern
Tipps, wie Sie wann und wo diesen Pilz finden können.
Somit unterstützen Sie andere Pilzarten zu finden,
die Sie bisher noch nicht gefunden haben.