Wichtiger Hinweis:
Rein optische Bestimmungshilfe – KEINE Verzehrfreigabe!
Bestimmung per Internet ist niemals 100% sicher.
Verzehr nur nach Prüfung durch einen Sachverständigen
vor Ort.
2
cm - 8 cm
breit; rußig grau, aschgrau, graubraun, feucht fast schwarz; bis zu 15 cm hoch (meist aber deutlich kleiner), von Anfang an trompetenförmig, bis zur Basis hohl, Innenseite filzig bis angedrückt feinschuppig, Außenseite im Alter vom Sporenstaub weißlich bestäubt, runzelig-aderig, Rand umgeschlagen, wellig-lappig
Hutunterseite:
glatt, grauweiß bis schwarz
Stiel:
max. Stielgröße 12
cm, max. Stielbreite 3
cm; hohl, nach unten zugespitzt, Hut und Stiel gehen ineinander über, Basis oft dunkler
Fleisch:
grauschwärzlich, dünn, zäh-elastisch
Sporenpulver
/ mikr. Eigenschaften:
weiß, ellipsoid, glatt, hyalin
typ.
Begleitpflanze:
keine Angabe
Geruch:
aromatisch
Geschmack:
mild
bevorzugter
Boden:
Kalkboden
Wachstumsgebiete
/ Vorkommen:
Laubwald ,
Mischwald ,
Laubholz ,
unter Buchen ,
unter Eichen ,
an Eichenstämmen ,
an / auf Baumstümpfen
Mitglieder haben an dieser Stelle die Möglichkeit
Pilzrezepte zu diesem Pilz einzusehen oder einzutragen.
Wissenswertes
Der Pilz wird zwar auch Totentrompete genannt, ist aber dennoch ein hervorragender Speisepilz. Sein Name rührt vermutlich von seinem dunklen Erscheinungsbild und der Tatsache her, dass er oft um Allerheiligen (Anfang November) seine Haupterscheinungszeit hat.
Mykorrhizapartner: Die Herbsttrompete kommt hauptsächlich bei Rotbuchen und Eichen vor. Sie bevorzugt kalkhaltige Böden und ist oft an schattigen, moosigen Stellen zu finden.
Tarnungskünstler: Durch ihre dunkelgraue bis fast schwarze Farbe ist sie auf dem waldboden (zwischen altem Laub) extrem schwer zu entdecken. Hat man jedoch erst einmal ein Exemplar gefunden, stehen meist hunderte weitere in unmittelbarer Nähe.
In der Küche: Der Pilz lässt sich vielseitig einsetzen und ist auch sehr gut zum Trocknen geeignet. Getrocknet und zu Pulver vermahlen dient er als exzellentes Gewürz („Trüffel des armen Mannes“), da sich sein Aroma beim Trocknen sogar noch intensiviert.
Ansicht von schräg oben. Die Hutinnenseite ist deutlich feinschuppig.
Blick auf ein liegendes Exemplar. Die Hutunterseite sowie der Stiel sind glatt bzw. teilweise etwas runzelig und gehen nahtlos ineinander über.
Ansicht von schräg oben auf mehrere Exemplare. Die Hutränder sind wellig bis umgeschlagen. In der Hutmitte befindet sich eine trompetenförmige Vertiefung die durch den kompletten Stiel reicht.
Blick auf ein liegendes Exemplar. Die Stielbasis der Toten- oder Herbstrompete ist wie hier meist dunkler.
Wichtiger
Hinweis: Diese Seite dient nur als Hilfe zur
Pilzbestimmung. Beachten Sie bitte, dass man anhand von
Bildern fast keinen Pilz sicher bestimmen kann. Diese
Seite kann also lediglich als Hilfe dienen. Trotz größtmöglicher
Sorgfalt waren hier Menschen am Werk, denen auch mal ein
Fehler unterlaufen sein kann. Rechtsansprüche aufgrund
Fehlbestimmungen, die im Zusammenhang mit dieser Seite
stehen sind aus diesem Grund ausgeschlossen.
Ansicht von schräg oben. Die graubraunen Hutoberflächen sind kraus, wellig und oft eingerissen.
Blick auf die Hutunterseite. Diese ist unregelmäßig aderig-runzelig.
Blick auf ein liegendes Exemplar. Obwohl es sich hier um einen Leistenpilz handelt sind Leisten (wie z. B. beim Pfifferling) kaum zu identifizieren.
Ansicht von schräg oben auf ein liegendes Exemplar. Der Stiel ist etwas längsgrubig und besitzt meist graue oder bräunliche, teilweise auch gelbliche Farbtöne.
Geben Sie hier anderen Pilzsammlern
Tipps, wie Sie wann und wo diesen Pilz finden können.
Somit unterstützen Sie andere Pilzarten zu finden,
die Sie bisher noch nicht gefunden haben.