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Pfifferling
(Cantharellus cibarius)


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Kategorie/Art:
Leistenpilze

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Wertigkeit:
essbar
Hut (ggf. Fruchtkörper):
3 cm - 5 cm breit; dottergelb bis blassgelb; anfangs halbkugelig bis gewölbt, bald genabelt, zuletzt trichterförmig, Oberfläche glatt, matt, Rand lange eingerollt, später wellig-flattrig ausgebreitet
Hutunterseite:
Leisten weit herablaufend, oft gegabelt, am Grunde adrig verbunden, dottergelb bis blassgelb
Stiel:
max. Stielgröße 6 cm, max. Stielbreite 2 cm; voll, fest, zylindrisch oder nach unten hin etwas verjüngt, hutfarben
Fleisch:
fest, im Stiel ziemlich faserig, weiß bis blassgelb
Sporenpulver / mikr. Eigenschaften:
blassgelb [Bild]
typ. Begleitpflanze:
Federmoos
Geruch:
aromatisch
Geschmack:
schärflich
bevorzugter Boden:
keine Angabe
Wachstumsgebiete / Vorkommen:
Laubwald , Nadelwald , unter Fichten
Wachstum:
Juni , Juli , August , September , Oktober , November


Pfifferling1

Userbewertung:

Anzahl bisherige Mitglieder-Votes:13x

Erscheinungsf. (3.23)
Ergiebigkeit Sterne (3.38)
Vorkommen Sterne (2.69)
Geschmack Sterne (3.54)
Verwendbarkeit Sterne (3.92)

Gesamtwert: Sterne (3.35)
(Punkte)


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Pfifferlinge haben praktisch, außer dem auf Holz wachsenden und seltenen Ölbaumpilz, keine Doppelgänger. Der schlimmstenfalls leicht giftige Falsche Pfifferling stellt keine Gefahr dar. Pfifferlinge stehen durch massenhafte Aberntung in vielen Gebieten vor der Ausrottung.

 

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Pfifferling1
Blick von oben auf einen Pfifferling. Man erkennt gut die wellig bis flattrig ausgebreitete, dottergelbe Hutoberfläche.
Pfifferling2
Frontalansicht auf einen Pfifferling. Gut erkennbar ist auch hier wieder die unebene und vor allem an Rand wellige Hutoberfläche.
Pfifferling3
Hier zum Vergleich ein Foto von in einem Discounter gekauften Pfifferlingen die aus Rusßland stammen. Diese Pilze sind bereits nah am Verderb und sollten besser nicht gekauft werden.
Pfifferling4
Auch dieses Bild zeigt gekaufte Pfifferlinge. Erkennen kann man hier die weit herablaufenden Leisten und die durchgängige Gelbfärbung (insofern man bei diesen gekauften Pfifferlingen überhaupt noch davon sprechen kann).
 

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Wichtiger Hinweis:
Diese Seite dient nur als Hilfe zur Pilzbestimmung. Beachten Sie bitte, dass man anhand von Bildern fast keinen Pilz sicher bestimmen kann. Diese Seite kann also lediglich als Hilfe dienen. Trotz größtmöglicher Sorgfalt waren hier Menschen am Werk, denen auch mal ein Fehler unterlaufen sein kann. Rechtsansprüche aufgrund Fehlbestimmungen, die im Zusammenhang mit dieser Seite stehen sind aus diesem Grund ausgeschlossen.

doppelgänger

Falscher Pfifferling (schwach giftig)
Falscher Pfifferling1
Blick auf mehrere Exemplare von leicht schräg oben. Zu erkennen ist der orangegelbe Hut - ein wichtiges Unterscheidungsmerkmal zum (richtigen) Pfifferling.
Falscher Pfifferling2
Klar zu erkennen sind die gedängten, gegabelten und leicht ablaufenden Lamellen. Trotz der Lamellen zählt der Pilz zur Kategorie Röhrenpilze. Warum das so ist... keine Ahnung! Beim richtigen Pfifferling gibt es auch hier farbliche Unterschiede - des weiteren laufen bei ihm die Lamellen (bzw. Leisten) weiter am Stiel herab.
Falscher Pfifferling3
Blick von oben auf die Hutunterseite und den Stiel. Im Vergleich zum (richtigen) Pfifferling lassen sich hier nun klare Unterschiede eindeutig erkennen.
Falscher Pfifferling4
Hutansicht von schräg oben. Gut zu erkennen lässt sich der leichte Filz auf dem Hut. Auch die Hutfärbung lässt sich gut erkennen - die übrigens nur äußerst gering variiert und fast immer gleich ist.

Amethystpfifferling (essbar)
Amethystpfifferling1
Frontalansicht auf ein liegendes Exemplar auf die Hutunterseite. Erkennbar sind der zugespitzte Stiel und die etwas herablaufenden Leisten.
Amethystpfifferling2
Blick auf die Hutunterseite. Die Leisten zeigen viele Gabelungen und Querverbindungen. Der Hutrand ist etwas eingerollt.
Amethystpfifferling3
Blick auf ein liegendes Exemplar. Der in diesem Fall ocker-bräunliche Hut ist mit kleinen Schüppchen bedeckt.
Amethystpfifferling4
Ansicht von schräg oben. Gut zu erkennen sind die kleinen Schüppchen auf der Hutoberfläche.

Spitzgebuckelter Rauhkopf (tödlich giftig)

Leider noch keine Bilder vorhanden

Orangefuchsiger Rauhkopf (tödlich giftig)

Leider noch keine Bilder vorhanden

Leuchtender Ölbaumpilz (giftig)
Leuchtender Ölbaumpilz1
Ansicht von oben. Der Leuchtende Ölbaumpilz erscheint in orangenen bis rotbräunlichen Farbtönen. Die Oberflächen sind seidig glänzend.
Leuchtender Ölbaumpilz2
Ansicht von oben auf junge bis mittlere Exemplare. In diesem Alter sind die Leuchtende Ölbaumpilze noch meist gewölbt.
Leuchtender Ölbaumpilz3
Frontalansicht. Die orangegelben und dicht stehenden Lamellen sind nur wenig gegabelt und laufen sehr weit am Stiel herab; im Dunkel beginnen sie nach einigen Minuten leicht zu leuchten.
Leuchtender Ölbaumpilz4
Ansicht von schräg oben auf mehrere Exemplare. Im Alter kann der Leuchtende Ölbaumpilz tief trichterförmig werden.

Samtiger Pfifferling (essbar)
Samtiger Pfifferling1
Blick von oben. Die Hutmitte ist vertieft-genabelt, der Rand ziemlich dünn, flattrig bis eingeschnitten.
Samtiger Pfifferling2
Nahansicht. Die Hutoberfläche erscheint in orangenen Farbtönen.
Samtiger Pfifferling3
Blick auf die Hutunterseite. Die Leisten laufen am Stiel herab, sind querarderig verbunden und sind etwas heller als der restliche Fruchtkörper.


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Pilzfinder-Tipp von unserem Gast Jakob aus Düsseldorf 
Ich finde den Pilz am häufigsten im Laubwald und zwar dort, wo es zumeist sehr feucht ist.



 
Pilz-Kommentar von unserem Gast Jakob aus Düsseldorf 
Einer der bekanntesten und beliebtesten Speisepilze. Leider jedoch immer seltener zu finden.




Symbolerklärungen

Legende
=
jung essbar  
=
ungenießbar
=
essbar  
=
schwach giftig
=
bedingt essbar  
=
giftig
=
unbedeutend  
=
tödlich giftig

 

 

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