Wichtiger Hinweis:
Rein optische Bestimmungshilfe – KEINE Verzehrfreigabe!
Bestimmung per Internet ist niemals 100% sicher.
Verzehr nur nach Prüfung durch einen Sachverständigen
vor Ort.
5
cm - 12 cm
breit; blauviolett, schmutzig gelbbraun, silbrig-weißlich; jung fast kugelig, später gewölbt bis ausgebreitet, Oberlfäche seidig glänzend, trocken, ausblassend, Rand jung durch blass lilafarbene, stark entwickelte Cortina mit dem Stiel verbunden
Hutunterseite:
Lamellen ausgebuchtet am Stiel angewachsen, relativ dicht stehend, untermischt, jung blass ocker-gelbbraun, später zimtbraun-rostbraun, ohne violette Töne
Stiel:
max. Stielgröße 10
cm, max. Stielbreite 2
cm; Basis keulig, fest, blassviolett, ockerlich verblassend, vom zottigen Velum fast gestiefelt, später an der Spitze mit faseriger, rostbrauner Ringzone
Fleisch:
braungelb bis safrangelb
Sporenpulver
/ mikr. Eigenschaften:
rostbraun, apfelkernförmig, freinwarzig
typ.
Begleitpflanze:
Peitschenmoos
Geruch:
süßlich, widerlich, stechend
Geschmack:
bitter
bevorzugter
Boden:
saurer Boden
Wachstumsgebiete
/ Vorkommen:
Laubwald ,
Nadelwald ,
Mischwald ,
unter Fichten
Wachstum:
Juli ,
August ,
September ,
Oktober ,
November
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Wissenswertes
Der Lila Dickfuß ist giftig, er löst ca. 30 Minuten bis 3 Stunden nach dem Verzehr z. T. heftige Magen-Darm-Reaktionen aus. Er kommt hauptsächlich im Nadelwald unter Fichten vor.
Ein eindeutiges Bestimmungsmerkmal ist sein unangenehmer Geruch, der stark an Schweißgas oder Acetylen erinnert. Im Längsschnitt zeigt sich zudem das charakteristische safran- bis ockerbraune Fleisch, welches einen deutlichen Kontrast zur lilafarbenen Huthaut bildet. Essbare violette Pilzarten wie der Violette Rötelritterling unterscheiden sich durch ihren angenehmen Duft und helleres Fleisch. Aufgrund der möglichen schweren Vergiftungserscheinungen sollte dieser Pilz keinesfalls gesammelt werden.
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Ansicht von leicht schräg oben. Die Hutoberfläche zeigt sich in zarten, violettlichen Farbtönen. Die Hutform ist im Jungzustand meist halbkugelig-gewölbt, kann aber auch wie hier etwas kegelig sein.
Blick auf zwei junge Exemplare. Die Hutform ist hier noch ziemlich halbkugelig.
Blick auf die Hutunterseite eines liegendes Exemplares. Zu erkennen sind noch die faserigen Velumresten.
Blick auf ein liegendes Exemplar. Die Stiel zeigt sich insgesamt auch in etwas violettlichen Farbtönen und ist zumeist zylindrisch bis leicht keulig.
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