Wichtiger Hinweis:
Rein optische Bestimmungshilfe – KEINE Verzehrfreigabe!
Bestimmung per Internet ist niemals 100% sicher.
Verzehr nur nach Prüfung durch einen Sachverständigen
vor Ort.
1
cm - 4 cm
breit; weißlich, hellgelblich, hellbräunlich; sattelförmig, unregelmäßig zwei- bis dreilappig, Lappen am Rand aufgebogen, nicht mit dem Stiel verwachsen, der gesamte Fruchtkörper kann bis zu 15 cm (in Ausnahmen bis zu 25 cm) hoch werden
Hutunterseite:
praktisch wie die Hutoberseite beschaffen
Stiel:
max. Stielgröße 7
cm, max. Stielbreite 4
cm; längsrippig gefurcht mit länglichen Kammern, weißlich
Fleisch:
weißlich, dünn, brüchig
Sporenpulver
/ mikr. Eigenschaften:
weißlich, elliptisch, glatt, hyalin, mit großem Ölftropfen
Die Herbstlorchel (Helvella crispa) ist durch ihre bizarre Gestalt nahezu unverwechselbar. Der Hut ist blass-beige bis cremeweiß gefärbt und weist eine unregelmäßig gelappte, oft sattelförmig verbogene Struktur auf, die an zerknittertes Leder erinnert. Ein besonders markantes Merkmal ist der weißliche Stiel, der tiefe Längsfurchen und grubige Hohlräume besitzt. Man findet diesen Pilz meist im Herbst in Laub- und Mischwäldern, oft an Wegrändern oder in der Laubstreu. Obwohl die Herbstlorchel früher oft als Speisepilz gesammelt wurde, gilt sie heute als giftverdächtig. Sie enthält geringe Mengen an Giften (wie Gyromitrin-Verwandte), die erst durch langes Erhitzen teilweise abgebaut werden, weshalb vom Verzehr dringend abgeraten wird. Der Pilz wurde hier früher aus diesem Grund als bedingt essbar geführt. Aufgrund der Gefahr wird er aber jetzt auch hier als giftig geführt. Die Fachliteratur zeigt sich uneinheitlich.
Wichtiger
Hinweis: Diese Seite dient nur als Hilfe zur
Pilzbestimmung. Beachten Sie bitte, dass man anhand von
Bildern fast keinen Pilz sicher bestimmen kann. Diese
Seite kann also lediglich als Hilfe dienen. Trotz größtmöglicher
Sorgfalt waren hier Menschen am Werk, denen auch mal ein
Fehler unterlaufen sein kann. Rechtsansprüche aufgrund
Fehlbestimmungen, die im Zusammenhang mit dieser Seite
stehen sind aus diesem Grund ausgeschlossen.
Noch keine Doppelgänger eingetragen
Geben Sie hier anderen Pilzsammlern
Tipps, wie Sie wann und wo diesen Pilz finden können.
Somit unterstützen Sie andere Pilzarten zu finden,
die Sie bisher noch nicht gefunden haben.